Damen I - 3:3 – da war doch was?

Für Inken Breyer war es so etwas wie ein Déjà-vu-Erlebnis: Mit den Tennis-Damen des TC Lilienthal hatte sie ein Unentschieden auswärts gegen den Braunschweiger THC III erreicht. „Es hat mal wieder – wie im Winter schon so oft – nur zu einem 3:3 gereicht, obwohl mehr drin war“, sagte die TCL-Nummer-vier. In der Verbandsliga-Hallenrunde waren es sogar vier Unentschieden gewesen, was immerhin zur Vizemeisterschaft reichte. Jetzt, in der Landesliga und gegen einen unbekannten Gegner, war das 3:3 zumindest kein enttäuschendes Ergebnis. Breyer tröstete sich denn auch selbst mit einem Schmunzeln: „Wir haben schon mal ein Pünktchen für den Klassenerhalt gesammelt.“


Ob mit langen Topspin-Bällen auf der Rückhand oder flach gespielten Slice-Bällen – Tabea Müller überzeugte beim Auftritt in Braunschweig durch ihr variables Spiel und gewann ihr Einzel verdient mit 6:3, 6:3. (Hans-Henning Hasselberg)

Bei sommerlich warmen Temperaturen hatte Lilienthals Neuzugang Julia Mackowiak (LK 7) im Einser-Duell gegen die drei Leistungsklassen höher eingestufte Semira Simon einen schweren Stand. Ihr TCL-Punktspieldebüt endete mit einem 0:6, 0:6. Mackowiak hatte es mit der stärksten Spielerin der Gastgeberinnen zu tun und konnte selber keinen Druck aufbauen. Mackowiak kam nicht ins Spiel, Simon spielte von vornherein sehr aggressiv und zwang die Lilienthalerin auch zu vielen leichten Fehlern.

Tabea Müller an Position zwei zeigte gegen Isabel Eichenlaub beim 6:3, 6:3 ein sehr variables Spiel. Durch ihren guten Spin-Aufschlag konnte sie immer wieder punkten. Der Lilienthalerin gelangen zudem viele lange Topspin-Bälle auf der Rückhand und flach gespielte Slice-Bälle, wodurch ihrer Gegnerin viele Fehler unterliefen. Eichenlaub gelang es nicht, wie gewünscht Tempo zu machen. Stattdessen verteilte Müller die Bälle gut und ließ ihre Gegnerin laufen.

Den deutlichsten TCL-Sieg spielte Ann-Christin John (LK 9) gegen Merle Hirsch (LK 11) mit 6:1, 6:1 heraus. John machte von Anfang an Druck, verteilte die Bälle gut und zeigte zudem, dass sie mit variabler Technik das Spiel dominieren kann: Ihren gelungenen Slice- und Topspin-Bällen hatte ihre Gegnerin nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Dafür fiel Hirsch durch viele Fehler auf. Ann-Christin John gelang ein komplett ungefährdeter Sieg.

Auch Inken Breyer war in Reichweite eines Matchpunkts. Beim 6:4, 5:7, 3:10 gegen Leonora Zimmermann leistete sie sich im Matchtiebreak zu viele Fehler. Im gewonnenen ersten Satz lag Breyer schnell 1:4 zurück, stellte danach das Spiel aber um. Mit langen Topspin-Bällen vor allem über die Rückhand schaffte sie die Wende. Im zweiten Satz indes häuften sich die Fehler. „Und die Länge in den Schlägen stimmte nicht mehr,“ merkte die Lilienthalerin selbstkritisch an. Das erkannte ihre Gegnerin, die mehr Druck machte, ohne selbst punkten zu müssen. Zimmermann lebte von Breyers Fehlern.

Nach den Einzeln stand es also 2:2, alles war noch offen – für beide Teams. Doch auch in den Doppeln teilten die Kontrahentinnen die Punkte. Julia Mackowiak/Tabea Müller lieferten sich mit Semira Simon/Isabel Eichenlaub ein sehr wechselhaftes Dreisatzspiel (2:6, 6:0, 5:10). Im ersten Durchgang agierte das Gästegespann noch zu vorsichtig, zudem mit einigen Fehlern. Im glatt gewonnenen zweiten Satz aber zeigte das TCL-Duo aggressives Netzspiel, das die Braunschweigerinnen nicht parieren konnten. Im Matchtiebreak änderte sich das wieder, da zeigten Simon /Eichenlaub das sicherere Spiel mit einer minimierten Fehlerquote.

Es lag also an Ann-Kathrin John/Inken Breyer gegen Merle Hirsch/Leonora Zimmermann den dritten Matchpunkt zu liefern. Das gelang den TCL-Damen mit 6:1, 6:3 sogar auf überzeugende Art und Weise und von Anfang an ungefährdet. „Wir haben nach einem guten Aufschlag oft direkte Punkte am Netz gemacht“, berichtete Breyer bei insgesamt allerdings kaum Gegenwehr.

Braunschweiger THC III – TC Lilienthal 3:3
Simon – Mackowiak 6:0, 6:2
Eichenlaub – Müller 3:6, 3:6
Hirsch – John 1:6, 1:6
Zimmermann – Breyer 4:6, 7:5, 10:3
Simon/Eichenlaub – Mackowiak/Müller 6:2, 0:6, 10:5
Hirsch/Zimmermann – John – Breyer 1:6, 3:6

© Wümme Zeitung vom 11.05.2016 / Thomas Müller


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