Herren I - Dritte Pleite im dritten Anlauf

Der Klassenerhalt rückt für den TC Lilienthal in der Tennis-Nordliga immer weiter außer Reichweite. Die Gäste bezogen im Kellerduell beim Sechsten Großflottbeker THGC mit einer 3:6-Schlappe ihre dritte Niederlage im dritten Saisonspiel. Dabei hatte der Gast nach den Einzeln beim Stande von 3:3 noch alle Möglichkeiten, um die Hamburger nach dem 4:2-Triumph im Winter erneut zu besiegen.


Peer Wehking gewann im Match-Tiebreak sein Einzel für den TC Lilienthal. (Hans-Henning Hasselberg)

Vor einer schier unlösbaren Aufgabe stand Lilienthals Nummer eins Tim Nekic gegen die Nummer 412 der Weltrangliste, Dominik Kellovsky. Auch wenn Nekic recht gut mit dem Tschechen mithielt, musste er sich dem druckvollen Spiel des Gegners letztendlich beugen. „Der hat aufgeschlagen wie eine Maschine und insgesamt sehr schnell gespielt“, nahm TCL-Kapitän Ahmad Hamijou seinen Teamkollegen in Schutz. Der an zwei gesetzte Lilienthaler Luis Lentz hatte gegen Frederik Press nicht den Hauch einer Chance. Im Winter war Press noch Großflottbeks Nummer eins.

Hamijou quälte sich in seinem Einzel gegen Lars Nowak zu einem Sieg im Match-Tiebreak. Der Mannschaftsführer hatte zuvor gleich fünf Schmerztabletten geschluckt, um die Strapazen überstehen zu können. „Ich dürfte nach meinem Adduktorenriss eigentlich noch gar nicht wieder spielen“, räumte der 28-Jährige ein. Er verschob seine fällige Operation in die Sommerferien und wurde im dritten Durchgang von Krämpfen in den Fingern und in den Beinen geplagt. „Weil meine Mannschaftskollegen schon fertig waren, wusste ich, dass ich gewinnen muss, um auszugleichen“, verriet Hamijou.

Alexander Brüggenwerth und Peer Wehking holten ebenfalls beide ihre Einzelzähler gegen die Hamburger. „Die beiden haben es auch super gemacht“, freute sich Hamijou. Im Doppel hatten Luis Lentz und Alexander Brüggenwerth dann nichts gegen die Kombination Nowak/Press zu melden. Tim Nekic und Ahmad Hamijou starteten jedoch mit einem Satzgewinn in ihr Doppel gegen Kellovsky/Nowak. Das 0:6 im zweiten Satz täuschte dann über den wahren Spielverlauf hinweg. „In den sechs Spielen ging es fünfmal über Einstand“, informierte Hamijou. Im Match-Tiebreak kämpften sich die Lilienthaler nach einem 0:3 noch einmal auf 7:9 heran, ehe Tim Nekic die Filzkugel nach einem extrem langen Ballwechsel mit einem Lob ins Aus setzte.

Damit war Niklas Hansmann und Peer Wehking im dritten Doppel bei einem 3:4-Rückstand gegen Dekubanowski/Reckow im zweiten Abschnitt bewusst, dass sie das Ruder selbst mit einem Sieg nicht mehr herumreißen könnten. Hansmann hatte im Doppel Niklas Richter ersetzt. „Alle haben super gefightet. Aber in den entscheidenden Momenten fehlt uns einfach auch mal das Glück“, bilanzierte Ahmad Hamijou. Seine Mannschaft werde auch in den drei verbleibenden Partien als Außenseiter ins Spiel gehen, so der Kapitän.

© Wümme Zeitung vom 15.05.2017 / Karsten Hollmann


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