Hogenkamp zieht es durch

Die Tennisspielerinnen des TC Lilienthal sind in der Winter-Landesliga mit einem glatten 6:0-Heimerfolg über den DT Hameln wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Die Gastgeberinnen gaben in ihren vier Einzeln insgesamt nur neun Spiele ab. „Gerade nach hinten heraus fielen die Gäste mit ihren Leistungsklassen 17 und 19 doch ganz schön ab“, gab Lilienthals Kapitänin Inken Breyer zu bedenken.

Auch wenn sich Hamelns Celine Benkenstein und Marie Weihe dann doch besser präsentierten als es ihre Leistungsklassen aussagten, mussten sie dennoch die Überlegenheit des Heimteams anerkennen. Inken Breyer bekam im Duell mit Marie Weihe allerdings keinen Rhythmus. „Es gab keine wirklichen Ballwechsel, weil meine Gegnerin einfach zu viele Fehler machte“, sagte Breyer. Ab und zu habe Weihe dann auch mal aus dem Nichts heraus mit schnellen Bällen direkte Punkte erzielt. „Insgesamt war es aber sehr entspannt für mich“, versicherte die Mannschaftsführerin.

Lilienthals Nummer eins, Ann-Christin John, bekam es mit einer Kontrahentin zu tun, die trotz einer guten Leistungsklasse 3 in erster Linie darauf bedacht war, selbst keine Fehler zu machen, um auf der anderen Seite auf solche von John zu warten. „Durch ihr langsames Spiel stand Sina Luther gegen Anni aber immer unter Druck“, berichtete Inken Breyer. John legte sich ihre Widersacherin mit ihrem druckvollen Spiel zurecht. „Wenn Anni ihr gewohntes Power-Tennis noch konsequenter durchgezogen hätte, wäre die Angelegenheit wohl deutlicher ausgefallen“, war sich Breyer nach dem 6:3 und 6:2 ihrer Teamkollegin ganz sicher. So aber ließ Ann-Christin John immerhin fünf Spiele für Luther zu.

Kathleen Hogenkamp überließ Hamelns Chiara Moldehn hingegen gerade einmal ein Spiel. „Kathleen hat immer wieder den Weg ans Netz gesucht, um dort mit Volleys zu punkten“, informierte Inken Breyer. Hogenkamp habe sich auch zu keinem Zeitpunkt aus der Ruhe bringen lassen und ihr Spiel endlich mal bis zum Schluss konzentriert durchgezogen, so Breyer. Ihre Teamkollegin Katharina Assmann übte gegen Celine Benkenstein viel Druck mit ihrer Vorhand aus. „Kathi war auch einfach die konstantere Spielerin. Wenn sie den Ball vier oder fünfmal übers Netz gebracht hat, machte sie auch meistens irgendwann den Punkt“, so Breyer.

Die Mannschaftsführerin bestritt an der Seite von Katharina Assmann auch das zweite Doppel gegen Benkenstein/Weihe. Breyer/Assmann machten dabei kurzen Prozess mit ihren Konkurrentinnen. „Wir sind viel am Netz dazwischengegangen. Unsere Gegnerinnen haben aber auch insgesamt nicht so viel zurückgebracht“, erklärte Inken Breyer. Etwas mehr Mühe hatten dagegen Ann-Christin John und Kathleen Hogenkamp in ihrem Doppel. Das lag auch daran, dass Chiara Moldehn recht mutig am Netz agierte und so immer wieder direkte Punkte für die Gäste holte. Erst spät gelang John/Hogenkamp im ersten Durchgang das entscheidende Break. „Es war aber nicht so, dass bei uns auf der Bank deshalb jemand beunruhigt gewesen wäre“, fasste Breyer den aus Lilienthaler Sicht ziemlich entspannten Spieltag zusammen.

 

© Wümme Zeitung vom 12.02.2019 Karsten Hollmann


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