TCL-Herren haben eine Hand an der Meisterschale

Das Doppel Yannick Staschen/Tim Nekic rettete am Ende einen Zähler, der dem TCL weiterhin die Tabellenführung und ein alles entscheidendes Saisonfinale am kommenden Sonnabend in eigener Halle beschert.

Einen großen Anteil am Punktgewinn hatte Luis Lentz, der im Spitzeneinzel gegen Leonard von Hindte (Nummer 69 der deutschen Rangliste) sowohl spielerisch als auch mental die beste Leistung seit Langem ablieferte. Lilienthals Nummer eins setzte bei seinem klaren Zweisatzerfolg die Vorhand vermehrt offensiv ein und servierte beeindruckend in den engen Situationen. An Position zwei bekam es Yannick Staschen mit dem erfahrenen Matthias Kolbe, der ehemals unter den besten 600 Herren der Welt gelistet war, zu tun. Der erste Durchgang ging ohne Breaks in den Tie-Break, in dem Kolbe die Initiative ergriff und sich das 7:6 holte. Staschen, grippal leicht angeschlagen, versuchte in der Folge die Ballwechsel kürzer zu halten, agierte dabei allerdings häufig zu überhastet und musste seinem Kontrahenten letztlich verdientermaßen gratulieren.

Tim Nekic brachte die Gäste mit einem souveränen Auftritt (6:2 und 6:2) wieder in Front. Lilienthals Spielertrainer schlug um die 15 Asse und nahm immer wieder in den Rallyes geschickt die Geschwindigkeit seines Gegenübers mit. Im letzten Einzel verpasste Alexander Brüggenwerth eine mögliche Vorentscheidung. Gegen Alsters Martin Hejma, der über eine solide Rückhand und ein ordentliches Service verfügt, zeigte der Lilienthaler eine schwache Vorstellung. Brüggenwerth schien beim Stand von 4:1 im zweiten Satz doch noch die Wende zu gelingen, brach dann jedoch erneut ein. „Einfach schade“, urteilte Tim Nekic, „in diesem Duell hatten wir uns insgeheim schon mehr erwartet.“

Im Bewusstsein, dass ein Zähler dem TCL weiterhin eine hervorragende Ausgangsposition verschaffen würde, ging Nekic bei der Doppelaufstellung kein Risiko ein. Da das Duo Luis Lentz/Alexander Brüggenwerth trotz zweier Breaks im zweiten Satz seine Außenseiterchance nicht nutzen konnte, verspürten Yannick Staschen und Tim Nekic parallel entsprechend Druck. Das Gäste-Doppel wirkte aber sehr fokussiert und hielt beim 6:4 und 6:2 stets sein Aufschlagsspiel. „Weil der Gegner praktisch in der bestmöglichen Aufstellung antrat, ist das 3:3 für uns eindeutig ein Punktgewinn“, zeigte sich Tim Nekic nach Spielende hochzufrieden.

Am finalen Spieltag würde ein Sieg gegen Underdog Blankenese den Aufstieg in Deutschlands höchste Winter-Spielklasse perfekt machen. „Wir freuen uns einfach riesig, ein solch entscheidendes Spiel auch mal zu Hause austragen zu können“, erklärte Nekic bereits voller Vorfreude.

© Wümme Zeitung vom 18.02.2019 Frank Möhlmann

 


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