Auftakt gegen den Titelfavoriten

Das wird gleich ein Knallerauftakt für den TC Lilienthal: Zum ersten Punktspiel in der Tennis-Nordliga kommt am Sonnabend (Spielbeginn: 14.30 Uhr) mit dem Rahlstedter HTC ein Titelfavorit in die Halle im Sportpark. „Wir kriegen es mit dem deutschen Vize-Meister zu tun“, ist Tim Nekic, Trainer und Spitzenspieler der Gastgeber, sehr gespannt auf die Aufstellung der Gäste. Nekic meint den für Rahlstedt spielenden Marvin Möller, der im Dezember bei der DM in Biberach im Finale Daniel Masur (Tennispark Versmold) nur knapp mit 6:2, 3:6 und 2:6 unterlag. „Ich habe die DM im Internet verfolgt“, erzählt Tim Nekic, der seinen Gegner natürlich auch analysiert hat: „Ein Rechtshänder – sehr konstant in seinen Schlägen, und er retourniert sehr gut. Aber er ist nicht so erfahren wie ich.“

Es dürfte also interessante Rallyes geben zwischen dem 25-jährigen TCL-Spielertrainer, übrigens Linkshänder, und dem 18-jährigen DTB-Talent-Team-Mitglied Möller. Auch die übrigen Begegnungen versprechen Spannung. Dass Nekic die Rahlstedter so hoch einstuft, hat natürlich mit deren Personal zu tun: In der Setzliste ganz vorne haben sie einige Ausländer, darunter den Kroaten Ivan Sabanov und den Schweden Magnus Ohrvall. An den ersten sechs Positionen befinden sich ausschließlich Spieler der Leistungsklasse (LK) 1. „Offenbar bezahlen sie in Rahlstedt ganz gut“, kommentiert Nekic leicht süffisant Rahlstedts Personalpolitik.

Aber auch in Lilienthal sehen sie sich gut aufgestellt, vor allem gut vorbereitet. „Wir haben zwei Wochenend-Camps veranstaltet mit dem Akzent auf Einzel- und Doppelspiel“, erklärt Nekic, „und wir sind alle möglichen Szenarien durchgegangen, wie wir aufstellen können. Vor allem wollen wir gutes Tennis spielen.“ Und den Klassenerhalt erreichen. Dieses Ziel haben sie sich auf jeden Fall gesetzt. Nekic, der das Team zusammen mit Daniel Richter coacht, ist zuversichtlich, weil sich nach der Kennenlernphase in der vergangenen Sommersaison, die mit dem Nordliga-Abstieg endete, inzwischen alles eingespielt hat beim TCL.

Zwar ist der TCL „nur“ bis Position vier mit LK-1-Spielern besetzt. „Aber das liegt daran, das wir nicht so viele Turniere spielen“, so Nekic, dessen letzter Auftritt auch schon eine Weile zurückliegt, nämlich bei den eigenen Volksbank Open. „Aber ich bin erfahren genug, dass ich schnell wieder in den Spielrhythmus komme“, strahlt der Spielercoach viel Selbstvertrauen aus. Hinter Nekic gesetzt ist Luis Lentz, amtierender Landes-Vizemeister der Freiluftsaison. „Unsere Nachwuchshoffnung Nummer eins“, lobt Nekic den 19-Jährigen. „Luis hat sehr gut trainiert, hat nur noch ein wenig mit seiner Oberschenkelmuskulatur zu tun. Aber das wird behandelt.“

Beim großen Lilienthaler Turnier im vergangenen September hatte auch der an Position drei gemeldete Philipp Schellhorn seinen Einstand gegeben, Neuzugang vom THC Hanau und ebenfalls eine Nachwuchshoffnung. Nekic hat den 17-Jährigen auch an der Tennis-Base Hannover spielen sehen und war durchaus von den Schlägen des Novizen überzeugt. Ob Schellhorn aber spielt, wird laut Tim Nekic erst kurzfristig entschieden: „Da pokern wir noch ein wenig und warten die Rahlstedter Aufstellung ab.“

In der Setzliste folgt Alexander Brüggenwerth. „Er ist mein Jahrgang, hat sich im Training sehr gut präsentiert. Einfach cool“, beschreibt Nekic, der dann aber auch Kapitän Ahmad Hamijou nicht vergessen möchte: „Unseren ‚Oldie‘ brauchen wir unbedingt. Er wird zu 90 Prozent an vier spielen.“ Es folgen Akteure wie Niklas Richter, Peer Wehking, Leon Hannwacker oder Niklas Hansmann. Sie dürften wohl eher im Landesliga-Team zum Einsatz kommen – mit Option für die Erste. „Alle haben in den letzten zwei Monaten super mitgezogen“, lobt Nekic und ergänzt noch: „Daniel und ich sind es aber auch richtig professionell angegangen, haben mit jedem Stärken und Schwächen besprochen. Alle wollten richtig rangenommen werden – das wird sich in Zukunft noch auszahlen.“

Fünf Spieltermine haben die Lilienthaler übrigens in der diesmal zweigeteilten Nordliga, ihre Staffel ist auf sechs Teams reduziert. Dreimal spielen sie daheim –für Nekic ein klares Plus: „Wir hoffen auf viele Zuschauer.“

© Wümme Zeitung vom 11.01.2018 / Thomas Müller


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