Beim Liga-Auftakt passt alles

Es hätte kaum besser laufen können am Wochenende für Tim Nekic und den TC Lilienthal: Erst feierte der spielende Trainer mit den Tennis-Herren einen 5:1-Erfolg über den TSV Havelse zum Saisonauftakt in der Nordliga, einen Tag später seinen 26. Geburtstag. Mit einer Ausnahme fielen alle Entscheidungen schon nach zwei Sätzen. „Havelse war aber auch etwas schwächer aufgestellt als erwartet“, relativierte Tim Nekic, „vielleicht hatten sie verletzte oder kranke Spieler, ich weiß es nicht. Dafür hatten wir zwei Debütanten.“

Der Trainer meinte damit die Auftritte von Yannick Staschen und Maxim Triller, die jeweils in zwei Sätzen gewannen. In der Tat hatten die Gäste mit Torben Otto nur einen Spieler der Leistungsklasse (LK) 1 aufgeboten, darunter spielten Philip Tasche, Thorge Schulz (beide LK 2) und Tim Fleißig (LK 8). Und ausgerechnet im Spitzeneinzel setzte sich wieder ebenjener Torben Otto durch. Wie im Sommer, als er im Oberliga-Match Luis Lentz mit 6:3, 6:1 bezwang.

Lentz unterlag also erneut – mit 6:4, 4:6 und 3:10 aber weniger deutlich. „Im Match-Tiebreak ist das immer auch ein Lotteriespiel“, kommentierte Tim Nekic jenen Spielausgang im Entscheidungssatz, „auf jeden Fall war es ein super Match.“ In dem der Lilienthaler allerdings auch Kraft gelassen hatte. Im ersten Satz hatte er ein Break genutzt, um sich mit 6:4 zu behaupten. Das spielte er souverän zu Ende. Im zweiten Durchgang führte er bereits mit 4:3. Doch Otto glich aus, das Spiel kippte.

 

An Position zwei setzte sich der vom Wilhelmshavener THC gekommene Yannick Staschen mit 6:2, 6:1 sehr souverän gegen Philip Tasche durch und erfüllte die in ihn gesetzten Erwartungen voll und ganz. „Und das gegen einen sehr unangenehmen Gegner“, meinte Spielertrainer Nekic. Er hatte den Havelser noch sehr gut in Erinnerung aus der Sommersaison, als Nekic mit 6:2, 6:2 gewann: „Der ist defensiv sehr stark, er erläuft viele Bälle, spielt eine gute Vorhand.“ Staschen aber zog sein Spiel souverän durch.

Dem stand Nekic in nichts nach. Mit 6:3, 6:2 setzte er sich gegen Thorge Schulz durch. „Das ist ein Zwei-Meter-Mann, der die Bälle super serviert“, berichtete der TCL-Cheftrainer, „da musst du die Returns erst mal hinkriegen.“ Und Nekic bekam sie hin, sehr solide sogar, ohne in Gefahr zu geraten.

An Position vier hatte Nekic Youngster Maxim Triller den Vorzug vor Alexander Brüggenwerth gegeben: „Weil Havelse nach unten schwächer aufgestellt ist.“ Triller sollte gegen Tim Fleißig seine Schnelligkeit ausspielen.

Vor allem im ersten Satz hatte der 17-jährige TCL-Akteur aber mit Konzentrationsschwierigkeiten zu kämpfen. Triller führte schon mit 4:1, ehe sein Gegner mit 5:4 vorne lag. Doch der Lilienthaler kämpfte sich zurück, gewann im Tiebreak mit 7:6. „In dem Alter ist das auch Erfahrungssache“, sah Nekic seinem Schützling den kleinen Hänger nach. In Satz Nummer zwei gewann Maxim Triller dann locker mit 6:2

Dass sich Torben Otto ein sehr intensives Einzel mit Luis Lentz geliefert hatte, blieb nicht ohne Folgen. Im Doppel mit Tim Fleißig gegen Lentz/Brüggenwerth musste er mit Oberschenkelproblemen aufgeben. Staschen/Nekic hatten ihr letztes Doppel wohl vor zwei oder drei Jahren gespielt. „Davor aber bestimmt 50-mal zusammen in Oldenburg oder beim Club zur Vahr“, erinnerte sich Nekic. Entsprechend schnell kamen sie in den Rhythmus, setzten sich ungefährdet 6:3, 6:3 durch.

 

© Wümme Zeitung vom 10.12.2018 Thomas Müller


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