Bereits zweite Niederlage für den TC Lilienthal

Die Messe scheint für die Tennis-Damen des TC Lilienthal gelesen. Nach der zweiten Saisonpleite im vierten Spiel ist der Zug nach oben wohl abgefahren.

Lilienthal. Da ist die Saison gerade einmal vier Spiele alt, und schon ist sie für die Tennis-Damen des TC Lilienthal gelaufen. Mannschaftsführerin Inken Breyer gibt sich jedenfalls kaum Illusionen hin, noch eine Aufstiegschance in der Landesliga bekommen zu können. „Natürlich kann es sein, dass andere noch patzen“, erklärte die Lilienthalerin. Daran glauben mag sie nach der 2:4-Niederlage beim TC Dinklage indes nicht so recht. Dafür scheint Tabellenführer Bremer TC von 1912 eine zu dominante Rolle zu spielen.

Während die Bremerinnen weiterhin ohne jeden Verlustpunkt sind, handelten sich die Lilienthalerinnen nun schon die zweite Niederlage ein. Zu viel, um noch ernsthafte Ambitionen nach oben hegen zu können – trotz des aussichtsreich anmutenden zweiten Platzes. Der TC Lilienthal steht aber nur deshalb dort, weil er bereits vier Spiele absolviert hat. Und er wird von der Konkurrenz auch deshalb eingeholt werden, weil den Lilienthalerinnen abermals das nötige Glück fehlte. Gegen den TC Dinklage gab der TCL drei Partien im Matchtiebreak ab. Zur Erinnerung: Bereits zuvor gegen Papenburg hatten Breyer und Co. drei Partien im entscheidenden Schlusssatz verloren.

Besonders hart traf es diesmal Monika Malczak an Position zwei. Gegen Lea Middendorf besaß die Neu-Lilienthalerin beim Stand von 9:7 zwei Matchbälle und gab den Durchgang doch noch mit 9:11 ab. „Im ersten Satz hatte sie keinen Stich gesehen“, meinte Breyer zum anfänglichen 2:6, „dann hat Monika aber taktisch umgestellt und viel Slice auf die Rückhand ihrer Gegnerin gespielt“, so Lilienthals Mannschaftsführerin weiter.

An Position eins ereilte Kathleen Hogenkamp dasselbe Schicksal. Auch sie musste sich denkbar knapp im Matchtiebreak geschlagen geben (8:10). „Sie hatte gerade zu Beginn zu viel gewollt. Hinzu kam, dass der Teppich in der Halle etwas anders war. Der Ball ist schnell abgesprungen, man musste ihn früh nehmen. Dadurch sind die meisten Fehler entstanden“, erklärte Breyer. Fortan nahm die TCL-Spielerin das Tempo raus, überließ es ihrer Gegnerin, Druck auszuüben und profitierte dabei von Fehlern der Kontrahentin, die in einem umkämpften Schlusssatz aber knapp die Nase vorn hatte. „Sie hätte genauso gut gewinnen können“, meinte Breyer.

So blieb es einzig Katarina Gromilina überlassen, in den Einzeln die TCL-Flagge hochzuhalten. Was sie denn auch nachhaltig in die Tat umsetzte. Der 6:2, 6:0-Erfolg war zu keiner Zeit gefährdet. „Ihr Spiel war viel zu schnell für die Gegnerin. Das fing schon beim Aufschlag an“, berichtete Mannschaftsführerin Breyer.

In der anschließenden Doppelrunde brach aber wieder das Matchtiebreak-Dilemma über die Lilienthalerinnen herein. Dabei hatten Inken Breyer und Monika Malczak, die zum ersten Mal gemeinsam aufschlugen, einen perfekten Start hingelegt und die Hoffnung auf zumindest ein Unentschieden genährt. Nach dem 6:3 verlor das Duo aber den Faden, gab den zweiten Durchgang mit 1:6 ab und lag auch im Matchtiebreak schnell mit 1:6 zurück. „Wir haben uns dann sogar noch auf 7:8 herangekämpft, aber einen Doppelfehler zum 7:9 gemacht. Das konnten wir nicht mehr auffangen“, so Breyer nach dem 9:11. Das klare 6:1 und 6:1 von John/Gromilina war nur noch Ergebniskosmetik.

Weitere Informationen

TC Dinklage - TC Lilienthal 4:2: Julia Niehaus - Kathleen Hogenkamp 6:2, 2:6, 10:8; Lea Middendorf - Moniak Malczak 6:2, 4:6, 11:9; Janne Hafermann - Ann-Christin John 6:3, 7:6; Pauline Lübker - Katarina Gromilina 2:6, 0:6; Niehau/Middendorf - Malczak/Breyer 3:6, 6:1, 11:9; Hafermann/Lübker - John/Gromilina 1:6, 1:6  DSC

Quelle: Dennis Schott, Wümme-Zeitung v. 11.02.2020, Foto: Christian Kosak, Wümme-Zeitung


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