Damen des TCL weiter sieglos

Zweites Spiel – und wieder kein Sieg für die Damen des TC Lilienthal. Nach dem 3:3 zum Auftakt beim Bremer TC von 1912 musste sich der Landesligist nun dem TV Süd Bremen mit 2:4 geschlagen geben.

Lilienthal. Von einem verkorksten Auftakt wollte Lilienthals Mannschaftsführerin hinterher indes nicht sprechen. „Gegen den Bremer TC haben wir vorher fast immer verloren, von daher war das Unentschieden schon ganz gut. Gegen den TV Süd hätten wir sicherlich mehr rausholen können“, fing Breyer an zu erklären, um einschränkend anzufügen, dass der Gegner am Sonntag „auch ganz gut drauf war“. Allerdings scheint sich bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Übergangssaison, in der es weder Auf- noch Absteiger gibt, ein grundsätzliches „Problem“ darzustellen: die Motivation. „Wenn man weiß, dass es eigentlich um nichts geht, ist es vielleicht schwieriger, sich in den entscheidenden Situationen richtig reinzuhängen“, meinte Breyer.

Und dennoch: Ein Punktgewinn wäre für die Lilienthalerinnen, die nach den Leistungsklassen zu urteilen, als Favorit in die Partie gegangen waren, durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Inken Breyer trauerte vor allem den Niederlagen der Einzel an Position zwei und drei hinterher. So wusste Lilienthals Nummer zwei, Monika Malczak, sich erst im Laufe der Partie zu steigern. „Monika hatte im ersten Satz entweder mit zu viel oder zu wenig Power gespielt. Sie hat da nicht die richtige Mischung gefunden“, meinte Breyer nach dem klaren 1:6. Mit Beginn des zweiten Durchgangs dosierte die Lilienthalerin aber ihr Tempo und führte bereits mit 5:2, ehe sich eine hohe Fehlerquote in ihr Spiel einschlich. „Sie ist zu ungeduldig geworden, was aber auch verständlich ist, wenn man nur vier Punkte vom Satzgewinn entfernt ist“, erklärte Breyer. In der Folge verlor Malczak aber zusehends den Faden und gab die Partie noch mit 5:7 aus den Händen.

Den genau umgekehrten Verlauf nahm das Match von Katarina Gromilina an Position drei. Hier entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, auch wenn darauf zunächst nicht viel zu deuten schien. Im Verlauf des ersten Durchgangs kam die Lilienthalerin aber besser ins Spiel, indem sie ihre Gegnerin mit langen Bällen weit hinter der Grundlinie hielt – und so den ersten Satz zu ihren Gunsten noch mit 7:5 drehen konnte. Die langen Ballwechsel forderten aber ihren Tribut. Der TCL-Akteurin schwanden mehr und mehr die Kräfte, sodass nach einem 2:6 im finalen Durchgang sogar ein 0:6 zu Buche stand. Auch deshalb, weil sie größeres Risiko ging, um die Ballwechsel schneller für sich zu entscheiden.

Die größte Ausdauer bewies Noemi Böske an Position vier. In ihrem mehr als zwei Stunden währenden Match hielt sie durch ihren Sieg die Hoffnungen auf ein Remis am Leben. „Sie hat im ersten Satz richtig gut gespielt und ihre Gegnerin viel zum Laufen gebracht und dadurch viele Fehler provoziert“, sagte Inken Breyer zum klaren 6:1. Ihre Gegnerin tat es ihr fortan aber gleich, sodass sich nun ein umkämpftes Match entwickelte. Beim Stand von 5:4 gelang der Lilienthalerin dann das entscheidende Break zum 6:4. Der TC Lilienthal, bei dem Kathleen Hogenkamp das Spitzeneinzel zum Ende hin klar verloren geben musste, musste nun beide Doppel gewinnen, um den Teilerfolg einzufahren. Letztlich gelang es aber nur dem Duo Inken Breyer/Ann-Christin John sich durchzusetzen. Es konnte mit dem 6:4, 6:4 nur Ergebniskosmetik betreiben, da Monika Malczak und Noemi Böske ihr Doppel parallel verloren.

Quelle: Dennis Schott, Wümme-Zeitung v. 22.06.2020, Foto: Maximilian v. Lachner, Wümme-Zeitung


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