„Diese Entscheidung habe ich schon vor drei Monaten getroffen“

Herr Piras, Glückwunsch noch mal zur erfolgreichen Titelverteidigung bei den Lilienthaler Volksbank Open. Haben Sie ihren Triumph am Sonntagabend noch ordentlich gefeiert?

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Eine Institution im Lilienthaler Tennis: Mauro Piras. (Hans-Henning Hasselberg)

Mauro Piras: Nein, gar nicht so sehr. Meine Eltern waren ja zu Besuch, da haben wir dann natürlich schon gemeinsam angestoßen. Aber dann ging es auch relativ schnell ins Bett, weil ich ja am nächsten Tag auch schon wieder arbeiten musste.

Wie haben Sie sich denn körperlich so gefühlt?

Sagen wir mal so, ich habe schon deutlich gemerkt, dass ich ein paar Spiele in den Beinen hatte. Ziemlich kaputt war ich, aber die Freude über den Turniersieg hat natürlich überwogen.

Ordnen Sie diese Titelverteidigung mal ein, was bedeutet das für Sie?

Na klar ist das richtig cool, auf der eigenen Anlage vor dem Heimpublikum so ein Turnier zu spielen und dann auch noch zu gewinnen. Und im Vergleich zum letzten Jahr ist dieser Sieg natürlich noch schöner, da ich ja im vergangenen Jahr das Finale durch eine Aufgabe gewonnen habe (Gegner Tim Nekic musste verletzungsbedingt passen, Anm. d. Red.). Jetzt fühlt es sich noch mehr wie ein richtiger Turniersieg an.

Verspüren Sie eigentlich ab und zu mal besonderen Druck? Die Hoffnungen, die da bei den Lilienthaler Volksbank Open auf Ihnen ruhen, waren ja besonders in diesem Jahr ziemlich groß.

Der Druck war ehrlich gesagt in der ersten Runde gegen den erst 15-jährigen Fred-Olivier Schommer am größten, weil ich da definitiv gewinnen musste. Und dann ging es ja in Runde zwei schon gegen den an fünf gesetzten Lukas Rüpke. Gegen den habe ich vor drei Wochen noch verloren, deshalb wusste ich ja, dass es auch schon ganz schnell wieder vorbei sein kann. Aber zum Glück habe ich es diesmal besser gemacht. Und danach war dann auch kein Druck mehr da. Ich habe das dann ab Viertelfinale wirklich alles als Bonus gesehen.

Am Ende haben Sie die Nummer fünf, die Nummer drei und die Nummer eins der Setzliste aus dem Weg geräumt. Müsste man da nicht eigentlich sagen: Ich spiele jetzt öfter Turniere dieser Kategorie?

Genau das habe ich jetzt ja auch vor. Am Wochenende spiele ich beispielsweise noch ein Turnier in Halle/Westfalen. Danach werde ich mich dann intensiv auf die Hallensaison vorbereiten, wo ich ebenfalls ein paar nationale Turniere spielen möchte. Mit Tim Richter und der Tennisschule ist das auch alles schon so geklärt. Diese Entscheidung habe ich aber schon vor drei Monaten getroffen und nicht erst jetzt nach dem Sieg in Lilienthal.

Die Wintersaison in der Nordliga werden Sie mit dem TCL aber trotzdem spielen?

Ja, auf jeden Fall. Die Punktspiele sind fest eingeplant.

Letzte Frage: Wie werden die 1600 Euro Preisgeld angelegt? Ist da was Konkretes angedacht?

Nein, eigentlich nicht. Vermutlich werde ich mir ausreichend Tennissaiten kaufen. Da brauche ich ja demnächst noch ein paar mehr von.

Die Fragen stellte Tobias Dohr.

Mauro Piras wechselte im Sommer 2011 vom Barrier TC zum TC Lilienthal. Seit 2014 leitet der 27-Jährige zudem gemeinsam mit Tim Richter die Tennisschule in Lilienthal. Aktuell wird Piras an Position 304 der deutschen Rangliste geführt.

© Wümme Zeitung vom  16.09.2016 / Tobias Dohr


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