Umgeknickt und Gas gegeben / Tennis-Landesliga Damen

 

Auch ohne Mannschaftsführerin Inken Breyer haben die Tennis-Damen des TC Lilienthal die Auswärtshürde beim TC Sommerbostel souverän übersprungen. Das favorisierte TCL-Team um Spitzenspielerin Monika Malczak setzte sich am Ende mit 5:1 durch und sprang damit auf Tabellenrang zwei der Landesliga.

Besonders Katarina Gromilina erwischte in Sommerbostel einen absoluten Sahnetag. Die an Nummer drei spielende Lilienthalerin fertigte ihre völlig überforderte Kontrahentin Carina Sievers im Schnelldurchlauf mit 6:0 und 6:1 ab. „Als Katarina ihren ersten Satz gewonnen hatte, waren wir auf den anderen drei Courts gefühlt gerade mal mit dem Einspielen fertig“, berichtete Ann-Christin Tietjen hinterher schmunzelnd und fügte hinzu: „Katarina hat wirklich alles getroffen in diesem Spiel.“
Die an Position zwei spielende Tietjen fand in ihrem eigenen Match gegen Caroline Schmieta zunächst bestens ins Spiel, verteilte die Bälle mit starkem Winkelspiel, musste gegen ihre etwas unorthodox spielende Gegnerin aber immer wieder nachsetzen, bis der Punkt wirklich gemacht war. „Ich musste irgendwie jeden Punkt drei- oder viermal machen“, umschrieb Tietjen es. Im zweiten Satz legte die Lilienthalerin nach dem 2:3-Rückstand dann aber noch mehr Konstanz an den Tag und sicherte sich das Match mit vier Spielen am Stück.
Noemi Böske lieferte sich mit Carla Wendt ein schön anzuschauendes Duell auf hohem Niveau mit langen Rallyes. Während Böske die Ballwechsel dabei mit großer Geduld konzentriert zu Ende spielte, ging ihre Gegnerin irgendwann immer wieder zu hohes Risiko und machte so die Fehler. Ein ums andere Mal spielte Böske Wendt zudem auf ihrer Rückhand fest, um dann im perfekten Moment den Richtungswechsel optimal zu setzen.
Während drei Lilienthalerinnen also in zwei Sätzen triumphierten, musste Monika Malczak im Spitzeneinzel gegen Josephine Bollwahn trotz Satzführung in den dritten Durchgang. Malczak hatte im ersten Abschnitt schnell mit 0:3 hinten gelegen, fand danach aber zu ihrem Spiel und hatte gegen Ende des ersten Satzes schließlich alles fest im Griff. Umso überraschender verlief dann Durchgang zwei, in dem die Lilienthaler Nummer eins plötzlich komplett den Faden verlor. „Viele Spiele gingen zwar trotzdem über Einstand, aber die wichtigen Punkte hat Monika einfach nicht mehr gemacht“, berichtete Ann-Christin Tietjen nach der Dreisatzniederlage ihrer Teamkollegin.
Der Lilienthaler Gesamtsieg geriet dennoch zu keiner Zeit in Gefahr, zu dominant traten Gromilina/Böske in ihrem Doppel auf.  Besonders im ersten Satz ließ das TCL-Duo ihren Gegnerinnen nicht den Hauch einer Chance. 6:1, 6:3 hieß es am Ende – und diese Botschaft nahmen auch Malczak und Pia Sültenfuß auf dem anderen Nebencourt mit Freude zur Kenntnis. Denn das Duo hatte zur Überraschung aller die Kontrolle zwischenzeitlich komplett verloren. Bis zum 6:3 und 5:2 war alles nach Plan der Lilienthalerinnen gelaufen, doch nach dem ungenutzten Matchball verloren Malczak/Sültenfuß auf einmal ihre Linie.
Zu allem Überfluss knickte Sültenfuß dann im dritten Satz auch noch um. „Das war aber fast ein bisschen Glück im Unglück, denn erst nach dieser Aktion haben sich die Zwei plötzlich wieder total fokussiert und das Spiel so doch noch gewinnen können“, berichtete Tietjen, die zum Glück auch keinen längeren Ausfall von Sültenfuß erwartet.
 
Quelle: Weser Kurier/ Lilienthal/ Tobias Dohr vom 06.07.021


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