Anmeldungen während des Tatorts

Franziska Sziedat vom DTV Hannover wird als eine der Favoritinnen bei den 7. Lilienthaler Volksbank Tennis Open vom 7. bis zum 9. September im Damen-Einzel aufschlagen. Die Nummer 75 der deutschen Rangliste ist die Tochter des ehemaligen Fußball-Profis Michael Sziedat, der 379 Bundesliga-Spiele für Hertha BSC und Eintracht Frankfurt absolvierte. Franziska Sziedat spielt ebenfalls in der 1. Bundesliga, nur eben im Tennis.

An Setzlistenposition Nummer eins wird Sziedat allerdings voraussichtlich nicht an den Start gehen. Denn am vergangenen Wochenende trudelte bei TCL-Clubmanager Teo Nekic sogar eine Anmeldung von einer Top-30-Spielerin ein. Sarah Gronert vom TC Bredeney ist derzeit auf Position Nummer 27 in der deutschen Rangliste geführt – und der Sieg beim mittlerweile bundesweit bekannten Lilienthaler Turnier dürfte wohl nur über die 32-jährige Gronert gehen, die es in der Tennis-Weltrangliste im Mai 2012 sogar mal bis auf Position 164 geschafft hatte.

Zu den aktuellen Top 100 in Deutschland gehört auch Noma Noha Akugue vom Marienheider THC aus Hamburg. Die 14-Jährige zählt zu den größten Tennis-Talenten in der Bundesrepublik und möchte einmal Profi werden. Sie wird ebenso wie die gebürtige Bremerin Nicole Rivken in der Kategorie A3 antreten. Die mittlerweile in Hannover lebende Rivken ist ebenfalls 14 Jahre alt und strebt gleichsam eine Profi-Karriere an.

Bei den Männern haben die beiden Lilienthaler Spitzenspieler Luis Lentz und Tim Nekic Spitzenplätze ins Visier genommen. „Von den beiden erhoffe ich mir gute Platzierungen. Ein Traum wäre ein reines Lilienthaler Finale“, bekannte Clubmanager Teo Nekic bei einem Pressetermin auf der Terrasse vor dem Clubheim. Mit dabei sein dürfte auch der Ex-Lilienthaler Viktor Kostin. Der mittlerweile für den Wilhelmshavener THC aktive Kostin zog gerade bei einem Turnier im Finale gegen Tim Nekic den Kürzeren. Die beiden bestritten auch das erste Männer-Finale in Lilienthal im Jahre 2012. Nur trug Nekic seinerzeit die Farben von Wilhelmshaven, während Kostin Punktspiele für den TC Lilienthal absolvierte. „Das ist schon kurios“, urteilt Lilienthals Vorsitzende Ute Goertz, die ebenfalls nichts gegen eine Neu-Auflage des Endspiels von 2012 hätte. „Die Lilienthaler Open sind ein gutes Pflaster, um Turnierpraxis zu sammeln“, ergänzt Goertz.

Auch der Schirmherr des Spektakels, Lilienthals Bürgermeister Kristian Willem Tangermann, wird dem Turnier wieder einen Besuch abstatten. „Für unsere Gemeinde ist eine solch hochrangige Veranstaltung ein tolles Angebot. Die Stimmung ist immer sehr gut“, versichert Tangermann. Auch ein Vertreter vom Hauptsponsor, der Volksbank Osterholz, war beim Pressetermin anwesend.

Der stellvertretende Geschäftsstellenleiter der Lilienthaler Filiale, Marco Ehrich, ist selbst Tennisspieler. „Die Tatsache, dass das Turnier gleich zweimal in Folge von den Genossenschaftsbanken gefördert wurde, zeigt, dass es sich um eine etablierte und attraktive Veranstaltung handelt“, betont Ehrich. Bei der siebten Auflage würden nun die Verbundpartner der Volksbank die Genossenschaftsbanken ablösen.

Insgesamt wird wieder ein Preisgeld in Höhe von 10 900 Euro im Einzel der Männer und Frauen sowie im Doppel ausgeschüttet. „Das Mixed stellt für viele Spieler ein Vergnügen dar. Einen Doppel-Wettbewerb würden wir zeitlich wohl nicht mehr hinbekommen“, erklärt Ute Goertz. Neben den neun Plätzen in Lilienthal stehen auch wieder die des TC Falkenberg als Ausweichfläche zur Verfügung. Im verregneten vergangenen Jahr mussten die Lilienthaler auch noch auf die eigene Halle sowie auf die Hallen in Neu Sankt Jürgen und Worpswede zurückgreifen. Goertz geht aber nicht davon, dass das wieder nötig wird: „Das wird nicht noch einmal passieren. Von Mitte September an kann es dann wieder regnen.“

Wer genau in Lilienthal starten wird, stellt sich erst fünf Tage vor der Veranstaltung heraus. Die meisten Spieler warten bis zum Meldeschluss am Sonntag, 2. September. Insofern ist es umso beachtlicher, dass eine Topspielerin wie Sarah Gronert bereits jetzt ihre Anmeldung abgegeben hat. „Unsere Turnierleiterin Susanne Hogenkamp sagte mir mal, dass meistens während des Tatorts am Sonntag eine Meldung nach der anderen eingehen würde“, teilt Ute Goertz mit. „Die Spieler warten erst mal ab, wie ihre vorherigen Turniere gelaufen sind“, ergänzt Teo Nekic.

 

© Wümme Zeitung vom 22.08.2018 Karsten Hollmann und Tobias Dohr


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