Das Niveau ist gewaltig

 Die Lilienthaler Volksbank Open sind mit den Qualifikationsspielen am Mittwoch und Donnerstag auf den Weg gebracht worden. Und wie hoch das Niveau bei diesem prominent besetzten Tennisturnier ist, das bekamen die Qualifikanten aus dem Landkreis Osterholz zu spüren. Johannes Gildemeister, Eike Breyer und Katharina Hube (alle TC Lilienthal) schieden sogleich am Mittwoch aus. Die Ergebnisse der Qualfikationsspiele vom Donnerstag lagen bis Redaktionssschluss noch nicht vor und werden in der morgigen Ausgabe nachgereicht.

Eike Breyer haderte nach dem 1:6 und 3:6 gegen Jan Heine vom Oldenburger TeV mit dem Schicksal, der Lilienthaler war mit seiner Leistung unzufrieden. Der Aufschlag kam nicht wie erhofft, darüber hinaus unterliefen bei den Returns leichte Fehler. Von der Einstufung in den Leistungsklassen her wäre für Breyer (LK 15) mehr drin gewesen, dennoch setzte sich der leicht favorisierte Jan Heine (LK 11) sicher durch.

Für Johannes Gildemeister gab es nichts zu holen. Der Lilienthaler (LK 10) sah sich mit Philipp Barautzki (LK 2) der Nummer eins der Qualifikationsrunde gegenüber. So war Gildemeister am Ende froh, nicht die „Brille“ verpasst bekommen zu haben, Gildemeister gewann im ersten Satz ein Spiel. Der eine oder andere weitere Spielgewinn mehr war sogar greifbar nahe, es ging oft über Einstand. Doch in den entscheidenden Phasen setzte sich die Klasse von Philipp Barautzki durch.

Auch Katharina Hube (vormals Wittek) hatte gegen die fünf Klassen besser eingestufte Simona Ravens nichts zu bestellen und unterlag mit 0:6 und 2:6. Hube kämpft sich nach ihrer Babypause wieder an den Spielbetrieb heran, so fehlte ihr in einigen Phasen der Rhythmus. Der Lilienthalerin unterliefen in den vielen längeren Ballwechseln zu viele vermeidbare Fehler. Die Enttäuschung über die klare Niederlage hielt sich aber in Grenzen, Hube war ohne große Erwartungen in das Match gestartet.

Die Endrunde findet ohne einen mit viel Vorfreude erwarteten Akteur statt. Viktor Kostin hatte für die Lilienthaler Volksbank Open gemeldet, doch nun muste der ehemalige Lilienthaler krankheitsbedingt passen. Schade, wie mit Susanna Hogenkamp eine der Organisatorinnen sagte: „Wir bedauern das sehr. Viele hätten ihn gerne wieder hier in Lilienthal spielen gesehen.“

© Wümme Zeitung vom 09.09.2016 / Werner Maass


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