Ein Remis, das für den TCL Gold wert sein kann

Ein Zähler, der den TCL weiterhin in einer hervorragenden Ausgangsposition dastehen lässt und die Träume von der Meisterschaft schürt.

Im Spitzeneinzel hatte sich das gute Ergebnis der Gäste allerdings noch nicht angekündigt. Luis Lentz blieb auch in seinem dritten Saisoneinzel ohne Erfolgserlebnis. Im Duell mit Kai Lemke, der im Sommer an einem US-amerikanischen College spielt, bekam der 20-Jährige beim 0:6 und 2:6 deutlich die Grenzen aufgezeigt. Lentz Bälle waren in der Regel zu langsam und gerieten oftmals zu kurz, sodass Alfelds Nummer eins diese zu zahlreichen Gewinnschlägen nutzte. „Das Match hat gerade einmal eine Stunde gedauert. Es war einfach ein Zweiklassenunterschied“, berichtete Lilienthals Spielertrainer Tim Nekic schonungslos.

An Position zwei glich jedoch Yannick Staschen mit seiner bislang besten Performance im Winter aus. Gegen Felix Rauch, der 2017 noch das Finale der Niedersachsen-Meisterschaften erreicht hatte, brachte sich Staschen durch ein Re-Break im ersten Satz zum 4:4 wieder in Position und besaß schließlich im Tie-Break (7:2) klare Vorteile. Mit der Führung im Rücken zog der Lilienthaler nun sein aggressives Grundlinienspiel, immer wieder gepaart mit dem einen oder anderen unangenehmen Slice, rigoros durch und jubelte nach einem klaren 6:1 im zweiten Durchgang.

Eine ähnlich starke Leistung zeigte Tim Nekic in seinem Einzel. Gegen den aufschlagstarken Christoph Uster brillierte er vor allem mit einem gutem Returnspiel. Seinen einzigen Aufschlagverlust zum 4:4 im ersten Satz steckte der erfahrene Nekic problemlos weg und konterte seinerseits sofort mit einem Break.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs ging Nekic ebenfalls gleich in Führung und leistete sich fortan keine Schwächephase mehr. „Ich bin im Nachhinein auch zufrieden, dass ich mich auf die zwischenzeitlichen Verbalattacken meines Kontrahenten nicht eingelassen habe“, erklärte Nekic. Lange wurde im TCL-Lager über die Nominierung des vierten Akteurs diskutiert. Es war von vornherein klar: Gegen Alfelds James Markiewicz würde sich jeder potenzielle Kandidat in der klaren Außenseiterrolle befinden. Nekic entschied sich letztlich, mit Peer Wehking für einen Linkshänder. Eine Taktik, die angesichts des Endresultats von 0:6 und 2:6 nicht ansatzweise aufging. Wehking fand zu keinem Zeitpunkt zu seiner Form, produzierte viele leichte Fehler und war letztlich chancenlos.

Für Wehking lief dann im Doppel Alexander Brüggenwerth an der Seite von Luis Lentz auf. Das eingespielte Doppel besaß sogar eine Chance, zumindest den entscheidenden Match-Tiebreak zu erreichen. Doch ein schwaches Aufschlagspiel von Lentz bei 5:5 im zweiten Durchgang brachte die Formation auf die Verliererstraße.

Parallel verloren Yannick Staschen und Tim Nekic nach einem 6:3 im ersten Satz etwas die Spannung. Staschens Schulter machte erneut Probleme, sodass das Doppel und damit auch der Gesamtvergleich im Match-Tiebreak entschieden werden musste.

Hier gaben sich die Gäste jedoch keine Blöße. Ein Nekic-Return provozierte beim Matchball einen Volleyfehler der Hausherren zum 10:4. „Der Punkt kann noch Gold wert für uns sein“, freute sich Nekic nach Spielende, „wenn wir nächsten Sonntag in Kaltenkirchen gewinnen sollten, weiß ich nicht, wer uns noch aufhalten soll.“

 

 

© Wümme Zeitung vom 14.01.2019 Frank Mühlman


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