Gelungene Nordliga-Premiere

Ein Riesenschritt Richtung Klassenerhalt: Mit dem 5:1-Heimsieg über den Tabellenletzten TC an der Schirnau haben die Nordliga-Tennisherren des TC Lilienthal ihr Saisonziel schon fast erreicht. Auch der personelle Wechsel an Position vier wirkte sich nicht nachteilig aus: Luis Lentz, der für den beruflich verhinderten Malte Oetken ins Team rückte, erlebte im souverän gewonnenen Einzel eine gelungene Liga-Premiere und tankte eine Menge Selbstvertrauen.

Allerdings profitierte er davon, dass die Gäste aus Kaltenkirchen ebenfalls einen Nachrücker an dieser Position einsetzten, weil die reguläre Nummer vier nicht spielen konnte. Der 17-jährige Lentz (Leistungsklasse 3) setzte sich gegen den LK 17-Mann Niklas Pelka, der nur bedingt Nordliga-Niveau zeigte, glatt mit 6:1 und 6:0 durch.

Nebenan hatte Tim Richter schon deutlich mehr zu kämpfen. Das Duell gegen Philipp Fükell war ein Duell zweier starker Aufschlagspieler. Richter unterstrich seine derzeitig gute Form, indem er nie nachließ und im ersten Satz im entscheidenden Moment das Break zum 7:5 machte. „Mein Gegner hat druckvoll von hinten heraus gespielt. Aber ich hatte immer die richtige Antwort. So ein Gegner liegt mir“, strahlte Richter hinterher und freute sich auch über den guten Zuschauerzuspruch im Lilienthaler Sportpark: „Die gute Atmosphäre macht schon was aus.“ Den zweiten Satz gewann der TCL-Spielertrainer mit 6:3.

Richters Kollege Mauro Piras traf auf Maximilian Todorov, einen sehr ehrgeizigen 16-Jährigen. „Die sind nicht ungefährlich, diese Jungen“, wusste Piras, „wenn es für die läuft, können sie schnell mal euphorisch werden und sich in einen Spielrausch steigern. Das wollte ich unbedingt verhinderte.“ Genau das gelang ihm bei seinem 6:3, 6:3-Erfolg. In beiden Sätzen gelangen Piras frühzeitig die entscheidenden Break-Bälle, um dann mit weniger Druck weiterspielen zu können.

TCL-Neuzugang Till Heilshorn war der einzige, der in den Entscheidungssatz musste – und ihn auch gewann. Den hart umkämpften ersten Durchgang gab Heilshorn knapp mit 5:7 gegen Philipp Storjohann ab, um im zweiten mit 6:1 zu kontern, seine Spezialität. Wieder einmal zeigt die TCL-Nummer-drei, dass sie mit seiner starken Laufarbeit dem Gegner immer das entscheidende Stück voraus war. Geriet Heilshorn doch einmal in Bedrängnis, befreite er sich auch wieder daraus. „Till beißt sich immer durch“, zeigte sich auch TCL-Spielercoach Mauro Piras beeindruckt. Weil Heilshorn auch starke Volleys zu schlagen imstande ist, gewann er auch verdient im Matchtiebreak mit 10:6.

Nach den vier gewonnenen Einzeln konnten die Lilienthaler also gelassen in die Doppel gehen. Piras/Richter als Spitzengespann hatten beim 6:2, 6:0 gegen Todorov/Pelka keine Probleme. Verständlich, dass sie die Bälle gerne auf die schwächere Seite der personell gehandicapten Schirnauer schlugen.

Im zweiten Doppel gelang den Gästen der Ehrenpunkt. Heilshorn/Lentz zeigten beim 2:6, 3:6 gegen Fülkell/Storjohann trotz der Niederlage starkes Tennis. Weil auch die Gegner mit dem nötigen Feuer spielten, sahen die Zuschauer ansehnliche Ballwechsel.

Eine ungleich schwerere Aufgabe steht dem TCL nächsten Sonntag beim Tabellenzweiten TC RW Wahlstedt bevor.

TC Lilienthal – TC an der Schirnau
5:1: Piras – Todorov 6:3, 6:3
Richter – Fülkell 7:5, 6:3
Heilshorn – Storjohann 5:7, 6:1, 10:6
Lentz – Pelka 6:1, 6:0; 

Piras/Richter – Todorov/Pelka 6:2, 6:0
Heilshorn/Lentz –Fülkell/Storjohann 2:6, 3:6

Quelle: Wümme Zeitung vom 11.01.2016 / Thomas Müller


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