Lilienthaler Tennis-Krimi mit Happy End

Der TC Lilienthal entwickelt sich immer mehr zum ausgewiesenen Spezialisten für die ganz knappen Spiele. Und für Dramatik pur, denn der Auftritt des TCL in der Tennis-Oberliga der Herren beim TSC Göttingen glich einem Tanz auf der Rasierklinge. Mit gutem Ende für das Team um Spielertrainer Tim Nekic: Das 5:4 war der dritte Sieg in Folge mit dem knappst möglichen Ergebnis. Mit diesem Triumph verteidigten die Lilienthaler ungeschlagen die Tabellenspitze. Und das Team machte deutlich, dass es gerüstet ist für den Ligagipfel gegen den ebenfalls noch ungeschlagenen  Verfolger TSV Havelse.

Dieser Sieg hing am seidenen Faden. Unter anderem, weil der TCL auf den Einsatz seiner Nummer eins, Antun Vidak, verzichten musste. Vidak weilte bei den kroatischen Meisterschaften. "Es wäre zu stressig gewesen, Anton einzufliegen. So haben wir auf ihn verzichtet", sagte Tim Nekic.

Der an Nummer eins aufgerückte Luis Lentz war dafür glänzend drauf, Nekic attestierte seinem Teamkollegen die "beste Leistung in dieser Saison". In den entscheidenden Momenten spielte Lentz variabel, rückte ans Netz vor, streute immer wieder hohe Bälle und Stops ein, so setzte sich Lentz gegen Lukas Bauer mit 6:3 und 7:6 durch. Auch bei Tim Nekic lief es an Nummer zwei gegen Hannes Meier glänzend. Nekic dominierte mit guten Aufschlägen und Returns und siegte 6:2 und 6:0.

Die Partie an Nummer drei zwischen Alexander Brüggenwerth und Mathis Förster glich einer dramatischen Achterbahnfahrt. Brüggenwerth lag mit 2:6 und 3:5 zurück, spielte dann aber seinen Gegner an die Wand und gewann den zweiten Satz mit 7:5. Es ging weiter hin und her, vor allem im abschießenden Tiebreak. Der Lilienthaler vergab vier Matchbälle, so ging dieser Zähler an den Göttinger. Niklas Richter und Patrick Velewald hatten an vier und fünf einen gebrauchten Tag erwischt, beide unterlagen jeweils klar in zwei Sätzen. Auf Peer Wehking war dafür Verlass. Die Nummer sechs des TCL wahrte mit dem 6:4 und 7:6 gegen Ewald Philip seine weiße Weste.

In den Doppeln musste im Vergleich zu den vorangegangenen 5:4-Siegen diesmal eine andere Strategie her. Damals musste bei einer 4:2-Führung nur noch ein Punkt her und es wurde ein Doppel stark gemacht. Bei einem 3:3-Gleichstand stellte Nekic diesmal die Doppel um. Richter/Velewald unterlagen, dafür fuhren Lentz/Nekic den einkalkulierten Punkt ein. Alle Blicke richteten sich nun auf den Auftritt von Brüggenwerth/Wehking, die gegen Förster/Schemm in den dritten Satz mussten. Beim Stande von 2:2 drehten die Lilienthaler im genau richtigen Moment mächtig auf und gaben kein einziges Spiel mehr ab. Als Nächstes steht die Partie gegen das punktlose Schlusslicht TV Süd Bremen an. Tim Nekic blickte dennoch schon auf den Ligagipfel voraus: "Wir haben wieder gezeigt, dass wir die engen Spiele gewinnen können. Wir freuen uns schon jetzt auf das Spiel gegen Havelse."

© Wümme Zeitung vom 19.06.2018

 


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