Nervenstark zum Klassenerhalt

Schon einen Spieltag vor Ende der diesjährigen Tennis-Wintersaison steht fest: Die erste Herrenmannschaft des TC Lilienthal hat mal wieder ein positives Ausrufezeichen gesetzt. Denn nach dem 4:2-Auswärtserfolg beim TSC Göttingen ist den Lilienthalern der Klassenerhalt in der Nordliga nicht mehr zu nehmen. „Das hätten wir vor der Saison so auch nicht erwartet“, berichtete Malte Oetken stellvertretend für das ganze Team.

Ein Unentschieden war vor der Partie in Göttingen eigentlich das erklärte Ziel gewesen – damit wären die TCL-Herren nämlich auch schon so gut wie durch gewesen. „Dass es dann am Ende sogar ein Sieg wurde, ist natürlich einfach geil“, freute sich Oetken, dem es selbst so auch deutlich leichter fiel, seine Zweisatzniederlage im Einzel gegen Lukas Bauer zu vergessen. Dabei hatte es zunächst ganz gut für die Lilienthaler Nummer drei ausgesehen. Oetken führte im ersten Durchgang mit 4:2, war ein Break vor, vergab sein eigenes Service dann aber etwas leichtfertig und zog schließlich mit 4:7 im Tiebreak den Kürzeren. „Im zweiten Satz konnte ich dann auch konditionell nicht mehr mithalten“, übermittelte Oetken.


Tim Richter machte es im Matchtiebreak seines Einzels noch einmal spannend, steuerte aber am Ende einen wichtigen Punkt zum 4:2 des TC Lilienthal bei. (Hans-Henning Hasselberg)

Auch Till Heilshorn an Position vier musste sich geschlagen geben. Er benötigte gegen den etwas unorthodox spielenden Sebastian Schmiedl den ersten Satz, um überhaupt erst einmal richtig ins Match zu kommen. Doch im zweiten Durchgang gewann Heilshorn dann die Oberhand und dominierte die Partie. Folgerichtig ging es in den Matchtiebreak. Dort erwischte der Lilienthaler dann aber einen denkbar schlechten Start und rannte schnell einem 1:5-Rückstand hinterher. Davon erholte sich Heilshorn nicht mehr und unterlag schließlich mit 5:10.


Ein Selfie auf den geschafften Klassenerhalt: Malte Oetken, Till Heilshorn, Mauro Piras, Tim Richter (von links) in Göttingen. (Frei)

Mauro Piras bestätigte im Spitzeneinzel gegen Marc Leimbach die unfassbar gute Form, in der sich der TCL-Spielertrainer im Prinzip seit dem Gewinn der TCL-Open Anfang September befindet. „Ich weiß ehrlich nicht, wie er das macht, angesichts der Tatsache, dass er selbst ja so gut wie gar nicht trainiert“, staunte auch Malte Oetken nach der 6:3, 6:2-Demonstration nicht schlecht. Selbst wenn es mal etwas enger wurde, hatte Piras immer die richtige Antwort parat.

Auch Tim Richter hatte einen richtig guten Tag erwischt, fand über sein laufintensives Spiel gut rein ins Match. Erst nach einer strittigen Entscheidung Mitte des zweiten Satzes zugunsten des Göttingers Christian Wille verlor Richter ein wenig den Faden. Im Matchtiebreak führte der Lilienthaler dann schnell mit 5:0, machte es am Ende aber noch mal spannend und ließ seinen Kontrahenten auf 9:8 rankommen. Mit einem klasse Rückhand-Longline-Ball machte Richter dann aber den Sack zu.

Die Hoffnungen der Lilienthaler auf das angestrebte Remis ruhten dann natürlich auf dem ersten Doppel mit Piras/Richter. Doch bevor dieses Duo tatsächlich gewonnen hatte, sorgten bereits Heilshorn/Oetken für einen Dreisatzerfolg. Nach einem „richtig schlechten“ (Oetken) ersten Satz steigerten sich die beiden immer mehr und spielten im dritten Satz dann am Limit.

Um ein Haar wäre die ansonsten überaus faire Stimmung in der Halle kurz vor Ende noch gekippt. In einem hart umkämpften Match lagen Piras/Richter mit 9:6 in Front – dachten sie jedenfalls. Bis die Gegner plötzlich behaupteten, es stünde 8:7. Nach einigen Diskussionen entschied der Oberschiedsrichter schließlich: 9:6 für Piras/Richter. Kurz darauf war der Gesamtsieg endlich eingetütet. „So etwas gehört sich einfach nicht“, ärgerte sich auch Malte Oetken noch kurz – ehe auch dieser Frust der großen Freude über den vorzeitigen Klassenerhalt wich.

TSC Göttingen – TC Lilienthal 2:4
Leimbach - Piras 3:6, 2:6
Wille - Richter 3:6, 6:3, 8:10
Bauer - Oetken 7:6, 6:2;
Schmiedl - Heilshorn 6:4, 5:7, 10:5
Wille/Bauer - Piras/Richter 2:6, 6:3, 7:10
Leimbach/Schmiedl - Oetken/Heilshorn 6:2, 4:6, 5:10

Quelle: Wümme Zeitung vom 16.02.2016 / Tobias Dohr


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