Neuer Name, neue Superlative

Vier erfolgreiche Veranstaltungen hat der TC Lilienthal mit seinen Lilienthaler Tennis Open bereits über die Bühne gebracht – die fünfte Auflage in diesem Jahr aber soll alle bisherigen in den Schatten stellen. Und sie kommt unter einem neuen Namen daher. Das große Tennisturnier vom 9. bis 11. September im Sportpark wird Lilienthaler Volksbank Open heißen.

Dass dieses Event in seiner noch jungen Geschichte so gut ankam, hat Wolfgang Wenzel, den TCL-Ehrenvorsitzenden und Cheforganisator, nur angespornt, etwas noch Größeres auf die Beine zu stellen: „Wir wollen ja nicht stagnieren, wollen noch bessere Spieler präsentieren. Und deshalb haben wir das Turnier höher einstufen lassen.“ Der Ranglistenpunkte wegen – und deshalb habe man auch die Preisgelder erhöhen müssen. Es geht jetzt um mehr als 10 000 Euro, vergangenes Jahr waren es noch 7500.


Er, Wenzel, und Jens Themsen, Marketingleiter der Volksbank Osterholz, hätten sich zusammengesetzt und überlegt, wie sie die Idee realisieren könnten. Mit dem bisherigen Sponsorenmodell sei das nicht umsetzbar gewesen. „Wir brauchten einen Titelsponsor“, so Wenzel. Auch wenn das mit einer Namensänderung des Turniers einhergehen würde. „Und die TCL-Open waren ja schon ein Markenzeichen.“ Für die Volksbank Osterholz, die als Einzelsponsor auch weiterhin auftritt, wäre das wohl eine Nummer zu groß gewesen.


Jens Themsen von Titelsponsor Volksbank sowie Ute Goertz und Wolfgang Wenzel vom ausrichtenden TC Lilienthal (von links) haben sich für die fünfte Ausgabe des Tennis-Spektakels einiges vorgenommen. (Hans-Henning Hasselberg)

Also trug Themsen die Idee dem Marketing-Verbund der Volksbanken in Niedersachsen und Bremen vor. Denn der verfügt über einen Gemeinschaftsfonds. Themsen konnte seine Kollegen überzeugen: „Voraussetzung war natürlich, dass es sich um eine Veranstaltung von überregionaler Bedeutung handelt. Und in den vergangenen vier Jahren hatten wir ja schon Topspieler aus Niedersachsen und darüber hinaus.“

Wolfgang Wenzel geht noch weiter ins Detail und nennt dieses Ziel: „Wir wollen ein Viertel Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Top 100 der DTB-Rangliste am Start haben, darunter zehn aus den Top 50.“ Zu diesem frühen Zeitpunkt haben sie in Lilienthal natürlich noch keine Zusagen. Dass die kommen werden, dessen ist sich Wenzel sicher. Natürlich wegen der erhöhten Preisgelder und Ranglistenpunkte. Demnach soll der Sieger 1600 Euro (zuletzt 1200) erhalten, für den Zweiten gibt’s immerhin noch 800 und für den Dritten 400 Euro.

Analog zum neuen Sponsorenmodell haben sie für das Turnier auch ein neues Logo entworfen. Beide Seiten, TCL wie Volksbank, hätten dabei Wert auf einen hohen Wiedererkennungswert gelegt. So bleibt der geschwungene stilisierte Tennisschläger im Logo erhalten. Name und Farben des Hauptsponsors sind natürlich sofort zu erkennen. Nur das Wörtchen Tennis kommt eben nicht mehr vor.

Auch in Sachen Werbung wollen sie beim TC Lilienthal noch einen höheren Gang einlegen. „Das Turnier soll ein gesellschaftliches Ereignis für Lilienthal werden“, betont Wolfgang Wenzel. Deshalb sollen verstärkt auch andere Sportvereine aus der Region angesprochen werden. Auch dabei haben sie ein ehrgeiziges Ziel. Mindestens 2000 Zuschauer wollen sie bei dem Ereignis sehen, das bereits am 31. August mit den Qualifikationsrunden die ersten Matches bietet.

Wenzel weiß, dass der Verein seine Gäste nicht allein mit attraktivem Tennissport locken kann: „Wir haben zwar das dritthöchste Turnier in Niedersachsen und Bremen. Aber die Aufenthaltsqualität muss auch stimmen.“ Darum gebe es wie bisher ein attraktives Rahmenprogramm neben den Courts und im Gebäude. Draußen wird auch das Zelt-Ensemble zu einem kleinen Dorf vergrößert. Zehn bis zwölf Pagoden-Zelte sollen sich um ein riesiges Zelt-Segel – 18 Meter im Durchmesser, sieben Meter in der Höhe – scharren.

Nur hinsichtlich der Teilnehmerzahl sind keine weiteren Superlative zu erwarten. „Qualität ja, aber nicht viel mehr Quantität“, sagt Wenzel. Mit 100 bis maximal 120 Aktiven seien die Grenzen auch von der Logistik her erreicht. Die Vereinsvorsitzende Ute Goertz sieht dem Ereignis ebenfalls hoffnungsvoll entgegen: „Ich weiß, dass das mit Wolfgang Wenzel funktioniert, auch wenn wir diesmal noch einen draufsetzen.“

©Wümme Zeitung vom 14.04.2016 / Thomas Müller


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