Tennis der Spitzenklasse

„Man braucht Visionen und ein paar Verrückte, die sie realisieren“, sagt Ute Goertz, Erste Vorsitzende des Tennisclub Lilienthal.

Die anfängliche Skepsis ist längst gewichen. Als die ersten Lilienthaler Open 2012 erstmals stattfanden, da wusste man noch nicht so recht, was man erwarten sollte. In diesem Jahr findet der Wettstreit zum sechsten Mal satt (zum zweiten Mal unter dem Namen Lilienthaler Volksbank Open) und wurde mittlerweile auch von Deutschen Tennisbund dadurch geadelt, dass die Bedeutung des Turniers angehoben wurde. „Die nationalen Turniere werden von A1 bis A7 bewertet, wobei A1 die höchste Bedeutung hat", erklärt Turnierdirektor Wolfgang Wenzel. „Und wir wurden dieses Jahr von A4 auf A3 angehoben." Für die Spieler bedeutet das vor allem deutlich mehr Ranglistenpunkte. So können die Sieger in der Herren- und in der Damenkonkurrenz 889 Punkte verbuchen. „Da passiert richtig was in der Rangliste", sagt Wenzel. Auch 11.000 Euro an Preisgeldern können sich sehen lassen und machen das Lilienthaler Turnier für hochklassige Spieler interessanter. So hofft man auf der Anlage des TCL auch ein paar Spieler aus dem Ranglistenbereich zwischen 20 und 30 begrüßen zu dürfen. Insgesamt, da ist sich Wenzel sicher, wird ein Viertel der Spieler aus den Top 100 der deutschen Rangliste nach Lilienthal kommen. „Und das sind bereits alles Profis!"

Namen kann man noch nicht nennen. „Die meisten Teilnahmebestätigungen gehen erst in den letzten zwei, drei Stunden der Bewerbungsfrist ein", weiß Ute Goertz. Lokalmatador und letztjähriger Sieger Mauro Piras wird verletzungsbedingt leider nicht dabei sein. Dafür aber mit Tim Nekic ein anderer interessanter Spieler, der 2012 das Turnier gewann und 2015 den zweiten platz belegte. Bei den Damen darf man auf Jantje Tilbürger gespannt sein. Bei den Juniorinnen der Jahrgänge 2001 / 2002 steht die in der TennisBase in Hannover trainierende Nachwuchshoffnung immerhin auf Platz 17. „Damit darf man sie sicher zum erweiterten Favoritenkreis zählen", freut sich Wenzel.

Hauptsponsor und Namensgeber ist die Volksbank. Marketingleiter Jens Themsen weist aber darauf hin, dass damit nicht nur die Volksbank Osterholz-Scharmbeck gemeint sei, sondern auch die Volks- und Raiffeisenbanken in Niedersachsen und Bremen, einem Verbund von rund 50 Genossenschaftsbanken. „Das Konzept und die Entwicklung, die das Turnier genommen hat, hat auch den Verbund in Hannover beeindruckt", sagt Themsen. Das Turnier sei etwas Besonderes, da es absoluten Spitzensport biete, der auch für Leute interessant ist, die sich im nationalen Tennis nicht so sehr auskennen.

„Lilienthal hat im Sport viel zu bieten, im Breiten- wie im Profisegment", sagt Kristian Tangermann, der als Bürgermeister in diesem Jahr erstmals die Schirmherrschaft übernimmt. Und auch wenn Tennisspieler Einzelsportler seien, so seien sie doch auf Vereine wie den TCL angewiesen, in dem ehrenamtliche Kräfte solche Turniere organisieren, was viel Arbeit bedeute. „Dafür möchte ich meinen Dank aussprechen."

© Osterholzer Anzeiger vom 04.08.2017 / Ralf Rospek


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