Volksbank Open stärker besetzt

 

Es kann losgehen, der Tisch ist gedeckt: Heute beginnen die ersten Qualifikationsrunden beim ausgezeichnet besetzten und dotierten Tennisturnier in Lilienthal

Während im vergangenen Jahr die Lilienthaler Volksbank Open unter einer zeitgleich in Würzburg stattfindenden Tennis-Konkurrenzveranstaltung litten, ist dieses Jahr das Hauptfeld wesentlich hochkarätiger besetzt. Die Erhöhung des Preisgeldes auf knapp 11 000 Euro ist wohl eher ein nebensächlicher Grund, denn ausschlaggebend für die Spieler und Spielerinnen sind vor allem Ranglistenpunkte. Mit der Hochstufung zum A3-Turnier sind die Lilienthaler Volksbank Open mittlerweile das größte Tennisturnier Norddeutschlands.


Ihm wird am meisten zugetraut: Tim Nekic vom TC Lilienthal. (Hans-Henning Hasselberg)

Im Damenfeld ist die Konkurrenz besonders ausgeprägt, denn mit elf Spielerinnen unter den Top 100 der deutschen Rangliste ist das Feld so breit besetzt wie noch nie. Zum Vergleich: Vergangenes Jahr waren insgesamt nur elf Spielerinnen und Spieler unter den Top 100 gelistet. Das junge Damenfeld wird angeführt von der Nummer 32, Julyette Steur vom RTHC Bayer Leverkusen. Vorjahressiegerin Shaline-Doreen Pipa (37) vom DTV Hannover führt die zweite Hälfte des Tableaus an.

Im Herrenfeld sind nur zwei Spieler mit Johann Willems (39) vom Tennispark Versmold und Dominik Bartels (60) vom Suchsdorfer Sportverein von 1921 unter den Top 100, aber auch in diesem Fall zeigt sich die Breite des Feldes. „Mit 52 Meldungen im Herrenbereich und 51 bei den Damen ist dies das beste Ergebnis, das wir jemals hatten. Es sind beides qualitativ unheimlich gute Felder“, unterstrich Turnierdirektor Wolfgang Wenzel. Anreisen werden die Aktiven nahezu aus ganz Deutschland – aus Berlin, Leverkusen oder Bielefeld.

Die heute beginnende Qualifikation besteht sowohl im Damen- als auch im Herrenbereich aus einem 32er-Feld. „Wir hatten noch nie eine 32er Quali“, so Wenzel. Während vergangenes Jahr erst Spielerinnen ab Position 400 die Qualifikation antreten mussten, ist es dieses Jahr bereits ab der Position 219 der Fall. Im Herrenbereich sieht es relativ ähnlich aus – dieses Jahr ab 381 und vergangenes Jahr ab 640.

Vier Lokalmatadoren qualifiziert

Bereits für das Hauptfeld qualifiziert sind vier Lokalmatadoren. Während bei Tim Nekic (186) und Luis Lentz (236) vom TCL die Chancen wesentlich höher sind ein, zwei Runden zu gewinnen, haben es Alexander Brüggenwerth (653) und Winterneuzugang Philipp Schellhorn (623, noch TC Hanau) besonders schwer. Beide sind über eine Wildcard ins Hauptfeld gekommen. „Bei den TCL-Spielern, die im Hauptfeld stehen, sehe ich bei Tim Nekic die größten Möglichkeiten, am Sonntag noch dabei zu sein. Im Halbfinale sehe ich ihn durchaus“, analysierte Wenzel.

Lentz dagegen gewann erst vor Kurzem ein Turnier und stand vor einer Woche bei einem weiteren hochklassigen im Halbfinale. Das Selbstvertrauen sollte dementsprechend vorhanden sein, um auch bei den Lilienthaler Volksbank Open für die eine oder andere Überraschung zu sorgen. „Ich bin derzeit gut in Form, und wir alle werden uns gut auf das Turnierwochenende vorbereiten. Eine günstige Auslosung würde jedem von uns guttun“, sagte Lentz.

Fünf weitere Lilienthaler, darunter Niklas Richter, Peer Wehking, Leon Hannwacker, Niklas Hansmann und Johannes Gildemeister, müssen den schweren Weg über die Qualifikation gehen. Bei nur noch acht freien Plätzen wäre das Überstehen der Qualifikation für jeden eine kleine Sensation. Bei den Damen steht dagegen mit Jantje Tilbürger (160) nur eine Lokalmatadorin im Hauptfeld. „Wenn Jantje am Sonntag noch dabei ist, muss sie sehr gutes Tennis zeigen“, bemerkt Wenzel. Inken Breyer und Ann-Christin John vom TC Lilienthal müssen sich dagegen zunächst einmal durch die Qualifikation kämpfen. Es dürfte aber ähnlich schwierig werden, wie es bei den fünf Herren der Fall ist.

Neben den Damen und Herren findet in diesem Jahr auf dem Haupt- und Nebenfeld zum ersten Mal eine Mixed-Runde statt. Die Paarungen finden sich aber erst während des Turniers zusammen. „Die Mixed-Runde lockert die ganze Veranstaltung etwas auf. Die Idee dazu kam sogar von den Spielern selbst“, erklärte Wenzel.

© Wümme Zeitung vom 05.09.2017 / Jorit Rolf-Pissarczyk


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